Ergänzende Dienste

Seelsorge

Seelsorge scheint im Krankenhaus des 21. Jahrhunderts zunächst ein Fremdkörper zu sein, geht es doch häufig vor allem um die Wirtschaftlichkeit. Aber zunehmend wird wieder bewusst, dass eine Erkrankung die unterschiedlichsten Bereiche des kranken Menschen berührt und verändert. Deshalb ist gerade in einem christlichen Krankenhaus, in dem es um das leibliche und seelische Wohl des Patienten geht, eine ganzheitliche Betreuung unerlässlich. „Ich war krank und ihr habt mich besucht“ (Mt 25, 36) ist die biblische Grundlage des seelsorgerischen Auftrages im Krankenhaus. Der Besuch sollte vor allem ein Suchen nach dem sein, wessen der kranke Mensch bedarf. Daraus kann sich ein Begleiten in den verschiedenen Lebenssituationen und Gespräche zu allen anfallenden Themen ergeben, wie:

  • Krankheitsbewältigung und Sinnsuche
  • persönliche Situation, z.B. familiäre Freuden und Nöte, Unsicherheit, Ängste, Glaubens- und Gewissensfragen

Mit besonderer Zuwendung und Sorgfalt wenden wir uns dem Patienten zu in seinem Sterben und in der Begleitung auf diesem entscheidenden Lebensabschnitt. Wir versuchen, gemeinsam mit dem Erkrankten und seinen Angehörigen einen Weg zu finden, dass auch diese Zeit Lebenszeit ist. Eine besondere Bedeutung können hier haben:

  • das einfache Dasein
  • das gemeinsame Gebet und der Krankensegen
  • der Empfang der Sakramente
  • die Feier der Gottesdienste

Es ist ein Anliegen aller Mitarbeiter, die Würde eines jeden kranken Menschen zu achten. Dazu gehört, dass wir seine religiöse/weltanschauliche Einstellung respektieren und gegebenenfalls einen Seelsorger/eine Seelsorgerin seiner Glaubensgemeinschaft oder Konfession vermitteln.

Das Angebot des Gespräches und der Begleitung gilt selbstverständlich auch für die Angehörigen. Ebenso sind wir Mitarbeiter auf gegenseitige mutmachende Begegnungen und Gespräche angewiesen, die uns helfen, offen miteinander, mit den Patienten und den Angehörigen umzugehen.

Wir möchten durch unser Dasein und Mitgehen ein wenig erfahrbar machen, dass Gott ein mitgehender und mitleidender Gott ist, der mit seiner Zuwendung vor allem den Kranken und Leidenden nahe ist.

Ernährungsberatung

Gerade im Alter kommt es auf die richtige Ernährung an. Man sollte ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und auf eine angemessene Eiweißzufuhr achten, damit alle Organe möglichst lange möglichst gut funktionieren. Ebenso von Bedeutung ist ein ausgewogener Speiseplan, Stichwort "Erfordernisse einer hohen Nährstoffdichte". Dass gesundes Essen auch gut schmecken kann, wird in unserer Ernährungsberatung deutlich gemacht. Anhand konkreter Beispiele lernen die Teilnehmer nach einer eingehenden Beratung, die Empfehlungen der Ärzte in Bezug auf die Ernährung auch im Alltag umzusetzen. Das Angebot richtet sich nicht nur an Patienten des Krankenhauses bzw. der Reha-Klinik sondern steht auch ambulant allen Interessierten zur Verfügung. Ernährungsberatungen im präventativen Bereich können von den Krankenkassen nach § 20 SGB V unterstützt werden.

Neben der Beratung werden in Zusammenarbeit mit dem Niels-Stensen-Werk und der Kreisvolkshochschule Vechta auch verschiedene Kochkurse zu unterschiedlichen Themen angeboten.

Konsildienste

Neben unseren geriatrischen Konsildienst, in dem wir anderen Ärzten mit unserer geriatrischen Kompetenz zur Seite stehen, können wir für unsere Patienten auf eine umfangreiche ärztliche Kompetenz (Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Onkologie, Hämatologie, Unfall- und Allgemein-Chirurgie, Orthopädie, HNO, Phoniatrie, Urologie, Augenheilkunde, Gynäkologie, Neurologie, Zahnheilkunde) mittels Konsil-Untersuchung zurückgreifen. Dies ist für uns als Abteilung wichtig, da geriatrische Patienten meist interdisziplinäre medizinische Probleme aufweisen.

Podologie

Gerade ältere Patienten haben häufig Probleme mit ihren Füßen. Einerseits kann dies krankheitsbedingt sein (Diabetes, Rheuma, Gelenkverschleiß) andererseits bedingt durch eine eingeschränkte Pflegemöglichkeit. Die Podologie ist deshalb eine wertvolle Ergänzung in der geriatrischen Therapie, weil sie Hilfe dort anbietet, wo der Patient sich selbst nicht mehr helfen kann. Eine gute Fuß- und Nagelpflege schützt nicht nur vor Entzündungen am Fuß, sondern ist auch eine Voraussetzung für einen guten Stand und Gang.

Kontakt Seelsorge

Regina Püschel
Krankenhausseelsorgerin,
Dipl.-Theologin, Pastoralreferentin

Marienstraße 6-8
49377 Vechta

Fon (0 44 41) 99 -11 11
Fax (0 44 41) 99 -28 23

Kontakt Ernährungsberatung

Verena Kleingerdes
Diätassistentin und Ernährungsberaterin/DGE

Nicole Döbbeler
Diätassistentin und Ernährungsberaterin/DGE

Marienstraße 6-8
49377 Vechta

Fon (0 44 41) 99 -28 00
diaetbuero@kk-om.de

Kontakt Podologie

Annette Ellers
Heide Jansohn

Marienstraße 13 (im Alexanderhaus)
49377 Vechta

Fon (0 44 41) 90 58 52

Termine nach telefonischer Vereinbarung.